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11.02.2010

Ferndorf im „Heepener Dom"


Gute Erinnerungen an Sporthalle von Gastgeber TSG Altenhagen/Heepen

jb ♦ Die Zwangspause, die der TuS Ferndorf in der letzten Woche durch die Hallenschließung und das spielfreie Wochenende hinter sich gebracht hat, hatte positive wie negative Aspekte. Die Spieler hatten Gelegenheit, ihre kleinen Wehwehchen auszukurieren und konnten neue Kräfte tanken.

Andererseits besteht vor dem ersten anstehenden Match in Ostwestfalen, das die Nordsiegerländer am Samstag, 19 Uhr, in der Handball-Regionalliga West zur TSG Altenhagen/Heepen führt, die Frage, ob der Automatismus in den Abläufen einen kleinen Knacks bekommen hat. Daran arbeitet TuS Ferndorfs Trainer Caslav Dincic mit seinen Spielern intensiv.

Die Mannschaft fährt voller Selbstbewusstsein nach Bielefeld. Nach zuletzt vier Siegen in Folge, der besten Zwischenbilanz der laufenden Saison, besteht auch Grund dazu. Der Gastgeber ist ein guter alter Bekannter. Beide Clubs eint eine uralte sportliche Rivalität, die nur auf dem Spielfeld ausgetragen wird. Zumindest unter früheren Spielergenerationen bestehen viele freundschaftliche Verbindungen.

Im Hinspiel zeigten die Ferndorfer eine grandiose Leistung. Mit der besten Vorstellung vor eigenem Publikum stürzten sie den als Tabellenführer angereisten Aufsteiger in einem begeisternden Match mit 43:36. Jetzt liegen die Ferndorfer noch zwei Punkte hinter den Gastgebern, die sich wiederum in den letzten Spielen nach o:8 Punkten am Ende der Hinrunde wieder gefangen haben, aber noch nicht an ihre Frühform angeknüpft haben.

Gespielt wird übrigens nicht wie ursprünglich vorgesehen in der riesigen Seidenstickerhalle, sondern im wesentlich kleineren „Heepener Dom". Und an diese Gymnasium-Sporthalle haben die meisten Ferndorfer Spieler eine gute Erinnerung. Hier gewannen sie vor zwei Jahren das vorentscheidende Spitzenspiel um die Meisterschaft in der Oberliga. „Wir fahren zuversichtlich nach Bielefeld und wollen dort auch diesmal wieder gewinnen", gibt Abteilungsleiter Harald Münker die Marschrichtung vor.

Quelle: Siegener Zeitung