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03.03.2010

Leichtathletik - Claus Marek: „Das ist eine Premiere”


Kreuztal-Krombach. „Das gab es bisher noch nie, das ist eine Premiere in der Leichtathletik”, so Claus Marek, seit 1989 Bundestrainer der deutschen Zehnkämpfer, und freut sich auf ein erneut großartiges sportliches Ereignis in Kreuztal.

Schon 1997, beim Länderkampf Deutschland - USA, war der 55-Jährige aus Kamp-Lintfort in der „Stählerwiese” mit dabei. Und schon damals schwärmte er von der tollen Stimmung, als die Zuschauer hautnah bei den Athleten standen und sie anfeuerten. „Ihr seid schon eine Nummer in der Leichtathletik”, gab er ein dickes Lob an die „Kindelsberger” Organisatoren. Rolf Bernshausen, langjähriger 1. Vorsitzender der LGK, stellte am Dienstag beim Hauptsponsor, der Krombacher Brauerei, das sportliche Großereignis anlässlich des 40-jährigen Bestehens der LG Kindelsberg Kreuztal vor. „Die besten Siebenkämpfer und Zehnkämpfer Deutschlands schenken der LGK zu ihrem Jubiläum einen sportlichen Leckerbissen.”

Was passiert also am 15. Mai in der Stadt am Fuße des Kindelsberges? Beide Bundestrainer, die am Dienstag  in Krombach waren, kündigten an, dass sie mit ihren besten Athletinnen und Athleten kommen, die dann am Samstag (etwa 14 bis 16 Uhr) vier Disziplinen bestreiten und zwar den Hürdensprint, Weitsprung, Kugelstoßen und einen Sprint (geplant ist über 150 Meter). Wolfgang Kühne, Bundestrainer der Siebenkampf-Frauen seit 2009 und Nachfolger von Klaus Baarck, kündigte an, dass er mit Jennifer Oeser (Jahrgang 1983) und Christine Schulz (1984), beide TSV Bayer Leverkusen, Julia Mächtig (1986/SC Neubrandenburg), Claudia Rath (1986/LC Dornburg) und der 27-jährigen Paderbornerin Lilli Schwarzkopf (ab 2010 LG Rhein-Wied) nach Kreuztal kommt.

Claus Marek stellt sein fünf- oder vielleicht sechsköpfiges Athletenfeld mit den Frankfurtern Pascal Behrenbruch (Jahrgang 1985) und Jan-Felix Knobel (1989), Norman Müller (1985) aus Halle/Saale, dem Wattenscheider Nils Büler (1986) und Christopher Hallmann (1983/TSG Kronshagen/Kieler TB) zusammen; im Gespräch ist auch noch der Berliner Andre Niklaus.

„Ein guter Wettkampf vor Götzis”
Sowohl Claus Marek als auch Wolfgang Kühne, der übrigens der Heimtrainer des ehemaligen LGK-Zehnkämpfers Rene´ Günther zu DDR-Zeiten war, sehen in dem Kreuztaler Modell einen positiven Schub für ihre Schützlinge („das war eigentlich der Grundgedanke, die brauchen einen guten Wettkampf vor Götzis”). Götzis, das „Mekka des Mehrkampfs” in Vorarlberg, ist zwei Wochen später, am 29./30. Mai. Auch die Auslosung der Paare für Kreuztal am Tag zuvor (14. Mai) ist eine spannende Sache, denn die Partner werden nicht gesetzt, „da ist völlig offen, wer mit wem antritt”, freuen sich die Trainer.

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Quelle: Westfälische Rundschau