
TuS startet ins Abenteuer „A-Jugend Bundesliga West" / Gegner u. a. Großwallstadt. Am Samstag um 17 Uhr startet die Saison mit einem Heimspiel gegen die TSG Münster aus dem Taunus.
jb. Den ersten großen Erfolg haben die Nachwuchs-Handballer des TuS Ferndorf unter Trainer Frank Wulfestieg bereits mit der Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga geschafft. Allein das ist bereits eine richtig starke Leistung, denn schon bei den ersten Qualifikationshürden hätte der TuS leicht stolpern können.
Jetzt steht das Ferndorfer Team, das durchaus als eine Auswahl der besten A-Jugendlichen der Region zwischen Siegen und Lüdenscheid angesehen werden kann, unter den stärksten 48 Nachwuchsmannschaften Deutschlands, die in vier Bundesliga-Staffeln aufgeteilt sind. Ob die Einteilung Ferndorfs in die Staffel West ein Vor- oder ein Nachteil ist, wird sich erst noch zeigen. Denn beim Begriff „West" muss man starke Abstriche machen. Ferndorf bildet zusammen mit den bereits aus der vergangenen Saison bekannten Gegnern Bayer Dormagen und VfL Gummersbach als einzige NRWTeams die nördliche Grenze des Gebiets. Damit sind bereits zwei große Vereinsnamen genannt. Der dritte ganz große ist Großwallstadt (dessen Jugend als Handball-Leistungszentrum „HBLZ Großwallstadt" geführt wird). Auch der wiedererstarkte TV Hüttenberg gehört zum Kreis der Ferndorfer Rivalen.
Während Großwallstadt die LigaGrenze im Südosten bildet, markiert die handballerisch zu den Nobodies zählende HSG Völklingen im Saarland die Grenze im Südwesten. Die Mehrzahl der Mannschaften kommt zumeist aus Hessen und Rheinhessen. Einige Gegner haben die Ferndorfer bereits auf Turnieren oder bei den Schulvergleichen bei „Jugend trainiert für Olympia" kennengelernt.
Zum Auftakt empfangen die Ferndorfer am Samstag ab 17 Uhr die TSG Münster. Der kleine Ort im Taunus hat in den letzten Jahren mit den Senioren in der 2. Bundesliga Süd gespielt, verfügt also auch' über eine gewisse Tradition.
Das Ferndorfer Team hat sich im den letzten Wochen sehr intensiv vorbereitet. „Wir wollen zunächst einmal unsere Heimschwäche des letzten Jahres abstellen. Auswärts haben wir dagegen oft gut gespielt und auch viele Punkte geholt. Wenn wir Platz 6 erreichen und uns knapp hinter den namhaften Vereinen' platzieren können, wäre das schon richtig gut. Ich wünsche mir eine Platzierung unter den ersten vier Mannschaften. Das bedeutet die automatische Qualifikation für die darauffolgende Saison. Dann müsste aber wirklich alles optimal laufen", meinte Trainer Frank Wulfestieg.