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Das Reichsarbeitsdienstlager 1932-1945

von Dr. Harald Hockamp

Der Begriff „Reichsarbeitsdienst“ weckt heute unterschiedlichste Assoziationen. Viele der Menschen, die ihn erlebt haben, erinnern sich an eine Zeit, die geprägt war von Disziplin, Kameradschaft und Gemeinschaftsgefühl. Für die Deutschen, die weder die Zeit noch den Reichsarbeitsdienst miterlebt haben, ist der Begriff stark belastet durch die Gräuel, die die nationalsozialistische Herrschaft über Europa brachte.

Die wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Reichs war nach dem Ende des Ersten Weltkriegs durch die sehr harten Friedensbedingungen des Vertrags von Versailles extrem behindert. Die sich Mitte der zwanziger Jahre trotzdem einstellende zaghafte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation wurde durch die Weltwirtschaftskrise 1929 jäh beendet. Es setzte eine wirtschaftliche Talfahrt ohnegleichen ein - Kurzarbeit, Massenentlassungen, Konkurse und Zwangsversteigerungen waren an der Tagesord-
nung. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich von 1,6 Millionen im Oktober 1929 über 
3 Millionen im Februar 1930 und 4 Millionen im Dezember 1930 auf 6,13 Millionen im Februar 1932. Im Siegerland erreichte die Arbeitslosigkeit ihren Höhepunkt von 10,6 % im März 1932.

In diesen Jahren, zwischen 1918 und 1932, beginnt die Geschichte des Arbeitsdienstes.

Eine Leseprobe über das Reichsarbeitsdienstlager können Sie hier herunterladen.
Den kompletten Beitrag finden Sie in der Ferndorfer Dorfchronik Bd. 2.

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