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28.03.2011

Feuerwehr Ferndorf gewann das Fußballturnier


Erndtebrück. Die Kameraden aus Erndtebrück richteten erneut das Turnier für Feuerwehr-Fußballteams aus

schn - "Wir müssen kaum noch Einladung verschicken, die anderen melden sich schon frühzeitig bei uns", sagte Dietmar Born von der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück am Samstagnachmittag. Die Rede war vom Fußballturnier der Erndtebrücker Feuerwehr, das sich über die Jahre einen festen Platz im Kalender der Feuerwehren im gesamten Kreis erkämpft hat. Diesmal hatten sich gleich zwölf Mannschaften angemeldet. "Mehr geht dann wirklich nicht mehr, oder wir müssten an zwei Tagen spielen", so Dietmar Born mit Blick auf die Uhr und den langen Spieltag.

Eine Mannschaft konnte sogar nur nachrücken, da die Kameraden aus Bergues in diesem Jahr aus terminlichen Gründen absagen mussten. Spannende Spiele, bei denen es richtig zu Sache ging und kein Ball verloren gegeben wurde, konnten die Zuschauer in der Dreifachhalle in Erndtebrück sehen. Auch wenn es für die eine oder andere Mannschaft ausschließlich Niederlagen hagelte. So schloss die Damenmannschaft Wittgenstein das Turnier mit einer deutlich negativen Tordifferenz ab, aber dafür wurde hier jedes Gegentor für die Damen vom Publikum mit Schmährufen für den erfolgreichen Schützen bedacht. Ganz anders machten es da schon die Jungs der Löschgruppe Ferndorf. Die waren zwar zum ersten Mal dabei, fanden sich auf dem Erndtebrücker Geläuf aber schnell zurecht und spielten einen Gegner nach dem anderen an die Wand. Am Schluss stand dann der verdiente Jubel und ein erster Platz. Die Titelverteidigung im nächsten Jahr sollte also jetzt schon Ehrensache sein.

Auch die Plätze zwei und drei gingen ins Siegerland. Der Löschzug Niederdresselndorf verlor das Finale mit 2:0. Die Löschgruppe Birkelbach, letzter Wittgensteiner Vertreter im Halbfinale, musste das kleine Finale mit 3:0 gegen die Hauptwache Siegen verloren geben. Im Anschluss an die Siegerehrung im Erndtebrücker Feuerwehrgerätehaus wartete der gemütliche Teil mit allen Spielern, denn die Kameradschaftspflege gehört bei der Feuerwehr ganz selbstverständlich mit dazu.

Quelle: Siegener Zeitung