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08.09.2011

A-Jugend im Konzert der Großen


TuS startet ins Abenteuer „A-Jugend Bundesliga West" / Gegner u. a. Großwallstadt. Am Samstag um 17 Uhr startet die Saison mit einem Heimspiel gegen die TSG Münster aus dem Taunus.

jb. Den ersten großen Erfolg haben die Nachwuchs-Handballer des TuS Fern­dorf unter Trainer Frank Wulfestieg be­reits mit der Qualifikation für die A-Ju­gend-Bundesliga geschafft. Allein das ist bereits eine richtig starke Leistung, denn schon bei den ersten Qualifikationshürden hätte der TuS leicht stolpern können.

Jetzt steht das Ferndorfer Team, das durchaus als eine Auswahl der besten A-Jugendlichen der Region zwischen Sie­gen und Lüdenscheid angesehen werden kann, unter den stärksten 48 Nachwuchs­mannschaften Deutschlands, die in vier Bundesliga-Staffeln aufgeteilt sind. Ob die Einteilung Ferndorfs in die Staffel West ein Vor- oder ein Nachteil ist, wird sich erst noch zeigen. Denn beim Begriff „West" muss man starke Abstriche ma­chen. Ferndorf bildet zusammen mit den bereits aus der vergangenen Saison be­kannten Gegnern Bayer Dormagen und VfL Gummersbach als einzige NRW­Teams die nördliche Grenze des Gebiets. Damit sind bereits zwei große Vereinsna­men genannt. Der dritte ganz große ist Großwallstadt (dessen Jugend als Hand­ball-Leistungszentrum „HBLZ Großwall­stadt" geführt wird). Auch der wiederer­starkte TV Hüttenberg gehört zum Kreis der Ferndorfer Rivalen.

Während Großwallstadt die Liga­Grenze im Südosten bildet, markiert die handballerisch zu den Nobodies zählende HSG Völklingen im Saarland die Grenze im Südwesten. Die Mehrzahl der Mann­schaften kommt zumeist aus Hessen und Rheinhessen. Einige Gegner haben die Ferndorfer bereits auf Turnieren oder bei den Schulvergleichen bei „Jugend trai­niert für Olympia" kennengelernt.

Zum Auftakt empfangen die Ferndor­fer am Samstag ab 17 Uhr die TSG Müns­ter. Der kleine Ort im Taunus hat in den letzten Jahren mit den Senioren in der 2. Bundesliga Süd gespielt, verfügt also auch' über eine gewisse Tradition.

Das Ferndorfer Team hat sich im den letzten Wochen sehr intensiv vorbereitet. „Wir wollen zunächst einmal unsere Heimschwäche des letzten Jahres abstel­len. Auswärts haben wir dagegen oft gut gespielt und auch viele Punkte geholt. Wenn wir Platz 6 erreichen und uns knapp hinter den namhaften Vereinen' platzieren können, wäre das schon richtig gut. Ich wünsche mir eine Platzierung un­ter den ersten vier Mannschaften. Das be­deutet die automatische Qualifikation für die darauffolgende Saison. Dann müsste aber wirklich alles optimal laufen", meinte Trainer Frank Wulfestieg.

Quelle: Siegener Zeitung